Schlechtes Wetter? Nicht in Siegen!

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Wolken, Regen, Nebel – Siegen ist bekannt dafür, nicht mit gutem Wetter prahlen zu können. Selten lässt sich einmal die Sonne blicken, doch dank der Kreativität der Stadt Siegen hat dies bald ein Ende. Ein tollkühner Plan von Steffen Mues und seiner Regierung verspricht tropische Wetterverhältnisse in Siegen.

Wenn der Siegener eines kann, dann über das Wetter klagen und dies meist aus gutem Grunde. „Was soll man am Wetter schon ändern?“, werden die meisten denken, doch hier liegen sie offenbar falsch, denn das Wetter ist keineswegs unkontrollierbar.
Steffen Mues, Bürgermeister der Stadt Siegen, enthüllte in einer Pressekonferenz am vergangenen Mittwoch einen Plan, der zuerst wirkte, wie aus einem schlechten Science-Fiction Roman kopiert: Siegen wird Herr über das eigene Wetter – Dank eines Flugzeuges und Chemie.
Mit einer Investmentsumme von rund 15 Mio. € hat die Stadt Siegen der US Armee einen sogenannten „Chemtrail-Tanker“ abgekauft, die Maschine vom Typ McDonnell Douglas KC-10 soll demnächst über und um das Siegerland kreisen und dabei Chemikalien, genauer gesagt Silberiodid, in die Wolken sprühen. Der Sinn dahinter: Die Chemikalie lässt Wolken abregnen, dort wo sie sich gerade befinden. Mit dieser Methode werden Schlechtwetterfronten vor dem Stadtgebiet Siegens abgefangen und erreichen gar nicht erst die Stadt, was dauerhaften Sonnenschein garantiert.

Doch wo ist der Haken an der Sache, schließlich hat man es hier mit vermeintlich schädlichen Chemikalien zu tun? Kann man Viktor Kobalev, dem wissenschaftlichen Berater der Stadt Siegen, Glauben schenken, so gibt es keinen: „Das Ganze ist vollkommen ungefährlich und seit Jahrzehnten erfolgreich von der amerikanischen Armee erprobt.“, sagte er in einem exklusiven Interview mit bierSiegen.de, „Natürlich gibt es Kritiker der Methode, doch unter uns gesagt, sind das alles Verschwörungstheoretiker, deren Aluhut in der Sonne zu heiß geworden ist.

Den Beginn des Projektes legte Mues bereits auf dieses Jahr fest. Standort des neuen „Wetterbombers“, wie er die Maschine liebevoll nannte, ist der Siegerlandflughafen, von hier aus wird ab dem 1. März 2017 täglich eine Wettermission geflogen werden, die verhindern wird, dass auch nur ein einzelnes Wölkchen über der Stadt erscheint. Die Kosten des Projektes amortisieren sich binnen weniger Jahre, da der ausbleibende Regen den Tourismus ankurbelt und die Solarenergie im Siegerland maßgeblich ertragreicher machen wird.