Grillfest verursacht Großeinsatz: Rektor der Uni Siegen festgenommen! Uni fällt zwei Wochen aus!

Die Uni brennt!(?)

Viele Menschen gerieten heue Nachmittag in Panik, als sie schwarzen Rauch über dem K-Turm der Universität Siegen aufsteigen sahen. Manche glaubten gar an einen terroristischen Anschlag. Radio Siegen berichtete später irrtümlich über eine in Brand geratene Dachpappe.

Hierbei handelt es sich um gezielt gestreute Falschinformationen! bierSiegen-Reporter recherchierten und deckten die Wahrheit auf.

Am Mittwochmorgen hatte Holger Burckhart, Rektor der Uni Siegen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität sowie einige der an den Umbaumaßnahmen beteiligten Bauarbeiter via Facebook zu einer großen Grillparty auf dem Dach des K-Turmes auf dem Adolf-Reichwein-Campus eingeladen.

Genaueres ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt, doch der Verdacht liegt nahe, dass aufgrund des ausgiebigen Konsums von Bier und anderen alkoholischen Getränken und der damit einhergehenden Achtlosigkeit sechs Stück Grillgut in Flammen aufgingen und anschließend stark verkohlten. Ob es sich hierbei um Würstchen oder Steaks mit Holzfällermarinade handelte, ist zurzeit noch strittig. Es ereignete sich eine extreme Fettexplosion in deren Folge sich eine schwarze Rauchwolke über dem Campus und angrenzenden Stadtvierteln ausbreitete. Teilweise war der Qualm bis in die Innenstadt sichtbar. Feinstaubmessstationen maßen zeitweise eine 400-fache Überschreitung des zulässigen Maximalwertes. Dieselfahrverbote oder gar Grillpartyverbote stehen damit noch in diesem Jahr in Siegen zur Debatte. Die Feuerwehr rückte aus, Straßen wurden gesperrt und die Busse zur Universität konnten nicht mehr wie gewohnt verkehren.

Holger Burckhart sowie einige weitere Mitglieder des Rektorats wurden unseren Informationen zufolge noch vor Ort wegen grober Missachtung der Brandschutzverordnung und gemeingefährlicher Fleischwarenzubereitung verhaftet. Zur Stunde finden vermutlich noch die Verhöre statt. Einige Personen wurden Augenzeugen zufolge stark alkoholisiert in Krankenwagen abtransportiert. Die Kosten für den grob fahrlässig verursachten Feuerwehreinsatz mit 5 Löschfahrzeugen, 3 Krankenwagen, 2 Spezialeinheiten und einem X-Wing-Fighter sind noch nicht abschätzbar. Jedoch ist klar: Die Aktion dürfte die Universität, und damit den Steuerzahler, teuer zu stehen kommen. Vorläufige Expertenschätzungen gehen von Kosten in Höhe von mindestens 5 Millionen Euro aus.

Der reguläre Betrieb der Universität wurde durch die Vorkommnisse erheblich beeinträchtigt. Sämtliche Vorlesungen auf dem AR-Campus in den nächsten zwei Wochen entfallen ersatzlos. Bis dahin sollen die gröbsten Schäden, die durch Ruß und umherspritzendes Fett verursacht wurden, beseitigt sein.

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