Die Sieg-Highlights der Woche (04. – 10. Februar 2019)

Lesung: Die Flasche meiner Mutter (Montag, 19:00 Uhr, Kulturhaus Lyz, Siegen)

Erfolgsautor Provinzo Posso (Nicht verwandt mit Semino Rossi) machte sich einen Namen mit Erotikromanen wie “Der Banger im Roggen” oder “Effi das Biest”. Nun legt er sein erstes gesellschaftskritisches Werk vor. Im Kulturhaus Lyz liest der vielfach ausgezeichnete Literat am Montagabend aus seinem neuen Roman “Die Flasche meiner Mutter”, in dem er das Schicksal eines Kindes verarbeitet, das mit einer alkoholabhängigen Mutter aufwächst. Karten gibt es an allen teilnehmenden Tankstellen.

“Only 90s Kids Remember”: Die Party mit den besten Hits der Nullerjahre (Freitag, ab 22:00 Uhr, Wolkenkuckucksheim, Siegen)

Vergünstigten Eintritt mit Facebook-Zusage, Cocktail-Happy Hour bis 0 Uhr und die besten Hits der 2000er Jahre verspricht das Wolkenkuckucksheim am Freitagabend. Party-Kids, freut euch auf Alkohol, Klaustrophobie und fette Bässe, die den Neocortex aufweichen. Eintritt nur für die Jahrgänge ab 1998.

Transformers: Das Theaterstück (Mittwoch, 20:00 Uhr, Apollo-Theater, Siegen)

Das Apollo-Theater wagt neue Ansätze und inszeniert den beliebten Blockbuster “Transformers” als bewegendes Drama über die Liebe in Zeiten der Digitalisierung. Kritiker lobten das Stück bereits als bahnbrechend. Garantiert ohne Dieselmotoren. Dafür mit Optimus Prime als “Machina ex Machina”. Ein nie da gewesenes Schauspiel für alle Freunde anspruchsvoller Unterhaltung.

En Joah: Live in der Siegerlandhalle (Dienstag, 19:00 Uhr, Siegerlandhalle, Siegen)

Sie haben jetzt schon genug von fröhlicher Karnevalsmusik und Kölschrock? Jetzt gibt es die Siegerländer Antwort auf “De Höhner”. “En Joah!” spielen freudlose und unmelodische Schlechtwettermusik mit wenig Abwechslung. Der “Rolling Stone” beschrieb ihre Musik als “Winterdepression in akustischer Form. Mit dem längsten Maultrommelsolo der Musikgeschichte”. Ihr Album “Tagesbruch mit Gisela” beschrieb der bekannte Musikjournalist Markus Kavka folgendermaßen: “Dieses Album ruft beim Hören die gleichen Gefühle aus, die ein schwer traumatisierter Vietnamveteran empfinden muss, wenn man ihm erzählt, wie geil doch die Sechziger waren.” Der Veranstaltungstipp für alle, für die der Sommer schon wieder viel zu bald da ist.